Datenschutzerklärung
Stand: 13. Oktober 2026
Diese Erklärung sagt dir in einfachen Worten, welche Daten bei der Android-App Sortwell anfallen, wer sie bekommt und was du tun kannst. Sie gilt nach dem Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) und, soweit anwendbar, nach der DSGVO und der britischen UK GDPR.
1. Wer verantwortlich ist
Mirza Tahirovic
Hagenholzstrasse 81, 8050 Zürich, Schweiz
kontakt@tahirolabs.com
2. Was auf deinem Handy passiert
- Deine Fotos und Videos werden nur auf dem Handy verarbeitet: vergleichen, Ähnlichkeit berechnen, Gesichter für die Wahl des besten Fotos erkennen, Videos verkleinern. Sie werden nie hochgeladen. Sortwell hat keinen eigenen Server und keine Benutzerkonten.
- Die App speichert auf dem Handy eine lokale Datenbank (Suchergebnisse, Dateiverweise, Aufräumläufe) und Einstellungen (zum Beispiel den Start deines Tests). Das bleibt auf dem Gerät, bis du die App löschst oder ihre Daten entfernst.
- Die automatische Android-Sicherung (Auto Backup) enthält nur die Einstellungsdatei mit dem Startdatum des Tests. So bleibt das Datum nach einer Neuinstallation erhalten, wenn du die Google-Sicherung nutzt. Die Datenbank wird nicht gesichert.
3. Abo und Zahlung über Google Play
Das Abo läuft über Google Play. Google wickelt die Zahlung ab und ist dafür selbst verantwortlich. Die App prüft nur auf dem Handy, ob ein Abo besteht. Sortwell bekommt keine Zahlungsdaten und führt keinen eigenen Server dafür.
4. Werbung im Test (Google AdMob)
Während des 7-tägigen Tests zeigt die App ein Werbebanner auf zwei Seiten. Mit Abo gibt es keine Werbung. Die Werbung liefert Google AdMob.
Im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz fragt dich beim ersten Start das Einwilligungsformular von Google (UMP). Es trennt zwei Fragen:
- Zugriff auf dein Gerät: ob Google Kennungen auf dem Handy lesen oder speichern darf, zum Beispiel die Werbe-ID. Das braucht Google auch für nicht personalisierte Werbung, etwa um zu begrenzen, wie oft du dieselbe Anzeige siehst, für Werbestatistiken und gegen Betrug.
- Personalisierung: ob Google die Werbung auf deine Interessen zuschneiden darf.
Je nach deiner Wahl gilt:
- Beides erlaubt: personalisierte Werbung.
- Nur den Zugriff erlaubt: nicht personalisierte Werbung. Google nutzt die Werbe-ID dann für die genannten Zwecke, aber nicht für Werbung nach deinen Interessen.
- Zugriff abgelehnt: Google zeigt höchstens eingeschränkte Werbung (Limited Ads). Sie ist nicht personalisiert. Nach Angaben von Google nutzt sie Cookies oder lokalen Speicher auf dem Gerät nur, um Betrug und ungültige Zugriffe zu erkennen. Google erhält ausserdem technisch nötige Daten wie IP-Adresse, Gerätetyp und App.
Ablehnen ist gleich einfach wie zustimmen. Du kannst deine Wahl jederzeit in den Einstellungen unter "Datenschutz und Werbung" ändern. Ausserhalb dieser Länder zeigt die App kein Formular; ob Google die Werbe-ID für personalisierte Werbung nutzt, steuerst du dort in den Android-Einstellungen unter "Google", "Anzeigen".
USA: Wohnst du in einem US-Bundesstaat mit eigenem Datenschutzgesetz (zum Beispiel Kalifornien), kannst du in den Einstellungen unter "Datenschutz und Werbung" verlangen, dass deine Daten nicht für personalisierte Werbung "verkauft" oder "geteilt" werden. Google verarbeitet sie dann nur noch eingeschränkt und zeigt keine personalisierte Werbung. Wir verkaufen keine Daten gegen Geld. Die Weitergabe der Werbe-ID an Google für personalisierte Werbung kann nach manchen US-Gesetzen aber als "Verkauf" oder "Teilen" gelten.
Do Not Track: Android-Apps kennen kein Do-Not-Track-Signal wie ein Browser; Sortwell wertet solche Signale deshalb nicht aus. Soweit deine Wahl es erlaubt, kann Google über AdMob Daten über deine Nutzung verschiedener Apps und Websites hinweg erfassen. Wir selbst erfassen keine solchen Daten.
Google ist für die Werbung eigenständig verantwortlich. Google bekommt dabei, soweit deine Wahl es erlaubt, die Werbe-ID, die IP-Adresse und einen daraus abgeleiteten ungefähren Standort, Geräte- und App-Angaben sowie Angaben zu Interaktionen mit der Werbung.
Mehr dazu bei Google: policies.google.com/privacy und policies.google.com/technologies/partner-sites.
5. Absturzberichte (Firebase Crashlytics)
Absturzberichte sind ausgeschaltet, bis du zustimmst: beim ersten Start mit einem Häkchen oder später in den Einstellungen. Dann sendet die App bei einem Absturz einen Bericht an Firebase Crashlytics von Google. Der Bericht enthält eine Installations-ID sowie Geräte- und Absturzdaten (zum Beispiel Gerätemodell, Android-Version, Fehlerstelle). Google verarbeitet diese Daten in unserem Auftrag (Auftragsverarbeiter) und bewahrt sie 90 Tage auf. Du kannst deine Zustimmung in den Einstellungen unter "Absturzberichte senden" jederzeit zurücknehmen.
Mehr dazu: firebase.google.com/support/privacy.
6. Gesichter im Bild finden (Google ML Kit)
Damit Sortwell das beste Foto vorschlagen kann, kann die App mit der Bibliothek ML Kit von Google prüfen, ob und wo Gesichter im Bild sind und ob die Augen offen sind. Diese Gesichtsprüfung ist aus, bis du sie einschaltest: mit einem eigenen Häkchen beim ersten Start (neben den Absturzberichten, standardmässig aus) oder später in den Einstellungen mit "Gesichtsprüfung für das beste Foto". Ohne deine Einwilligung startet Sortwell ML Kit gar nicht und wählt das beste Foto nur nach Schärfe und Belichtung.
Die Prüfung läuft vollständig auf dem Gerät mit einem in die App eingebauten Modell. Personen werden dabei nicht identifiziert. Bilder und Gesichtsdaten verlassen das Gerät nicht. Die Ergebnisse (Augen offen, Lächeln) speichert Sortwell nur auf deinem Handy.
Ist die Gesichtsprüfung eingeschaltet, sendet ML Kit Diagnose- und Nutzungsdaten an Google. Nach Angaben von Google sind das:
- Geräteangaben: Hersteller, Modell, Android-Version und -Build, verfügbare Hardware für maschinelles Lernen;
- App-Angaben: Paketname und App-Version;
- eine Kennung pro Installation (keine Geräte-ID), mit der Google Nutzungen zählt;
- technische Messwerte: Laufzeit, Bildformat und Auflösung, Grösse von Ein- und Ausgabe, Version der Funktion, Ereignisart und Fehlercodes.
Google nutzt diese Daten für Diagnose und Nutzungsstatistik von ML Kit, überträgt sie verschlüsselt und gibt sie nach eigenen Angaben nicht an Dritte weiter. Google verarbeitet sie für eigene Zwecke und ist dafür eigenständig verantwortlich; wir erhalten diese Daten nicht. Solange die Gesichtsprüfung eingeschaltet ist, kann die App diese Übermittlung nicht abschalten. Du kannst deine Einwilligung jederzeit mit dem Schalter in den Einstellungen widerrufen. Sortwell nutzt ML Kit dann nicht mehr und löscht die gespeicherten Gesichtswerte (Augen offen, Lächeln) auf deinem Handy. Mehr dazu: developers.google.com/ml-kit/android-data-disclosure.
7. Übermittlung in die USA
Google LLC sitzt in den USA. Daten, die an Google gehen (Werbung, Absturzberichte, Diagnosedaten), können dort verarbeitet werden. Google LLC ist unter dem Datenschutzrahmen EU-USA und dem Datenschutzrahmen Schweiz-USA (Data Privacy Framework) zertifiziert, ausserdem unter der britischen Erweiterung (UK Extension), auf die sich Übermittlungen aus dem Vereinigten Königreich stützen.
Wohnst du ausserhalb der Schweiz, der EU und der USA, zum Beispiel in Japan, Singapur oder Brasilien, gehen diese Daten ebenfalls an Google in den USA. Google stützt solche Übermittlungen auf die Garantien, die es unter policies.google.com/privacy/frameworks beschreibt, etwa Standardvertragsklauseln.
Für Übermittlungen aus Singapur stellen wir nach dem PDPA sicher, dass die Empfänger durch rechtlich durchsetzbare Pflichten, namentlich die genannten Verträge und Standardvertragsklauseln, einen Schutz bieten, der dem des PDPA vergleichbar ist.
8. Website und E-Mail
Für die Website www.tahirolabs.com und für E-Mails an uns gilt die allgemeine Datenschutzerklärung von TahiroLabs.
9. Rechtsgrundlagen
- Werbung mit Zugriff auf dein Gerät (Werbe-ID) und personalisierte Werbung: deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, für den Gerätezugriff zusammen mit den nationalen Regeln zur Endgeräte-Speicherung, etwa § 25 TDDDG in Deutschland).
- Eingeschränkte Werbung ohne deine Einwilligung zum Gerätezugriff: berechtigtes Interesse, den kostenlosen Test zu finanzieren (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Soweit Google dabei Cookies oder lokalen Speicher nutzt, geschieht das nach Angaben von Google nur zur Erkennung von Betrug und ungültigen Zugriffen.
- Abo: Vertrag mit dir (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
- Absturzberichte: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).
- Diagnosedaten von ML Kit: deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; für den Zugriff auf das Gerät zusammen mit Art. 5 Abs. 3 ePrivacy-Richtlinie, etwa § 25 TDDDG in Deutschland und § 165 Abs. 3 TKG 2021 in Österreich).
Im Vereinigten Königreich gelten die entsprechenden Bestimmungen der UK GDPR und, für den Zugriff auf das Gerät, Regulation 6 der Privacy and Electronic Communications Regulations (PECR).
10. Wie lange Daten gespeichert werden
- Auf dem Handy: bis du die App löschst oder ihre Daten entfernst. Verschobene Dateien entfernt Android nach 30 Tagen aus dem Papierkorb.
- Absturzberichte bei Google: Firebase Crashlytics bewahrt Absturzberichte und die zugehörigen Kennungen 90 Tage auf. Danach beginnt Google, sie aus den laufenden Systemen und den Sicherungen zu löschen; das kann noch einige Zeit dauern.
- Werbedaten bei Google: Google anonymisiert Werbedaten in seinen Server-Logs, indem es nach 9 Monaten einen Teil der IP-Adresse und nach 18 Monaten bestimmte Cookie-Angaben entfernt. Für andere Werbedaten und Kennungen gelten die Fristen in Googles Richtlinie: policies.google.com/technologies/retention.
- Diagnosedaten von ML Kit bei Google: Google nennt keine feste Frist. Google bewahrt sie auf, solange es sie für Diagnose und Nutzungsstatistik braucht, nach den Regeln unter policies.google.com/technologies/retention.
11. Deine Rechte
Du hast, soweit das jeweilige Recht es vorsieht, das Recht auf:
- Auskunft über deine Daten;
- Berichtigung unrichtiger Daten;
- Löschung;
- Einschränkung der Verarbeitung;
- Datenübertragbarkeit, also Herausgabe deiner Daten in einem gängigen Format, wenn wir sie mit deiner Einwilligung oder für einen Vertrag automatisiert verarbeiten;
- Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf berechtigtem Interesse beruhen;
- Widerruf einer Einwilligung, mit Wirkung für die Zukunft.
Schreib uns dafür an die E-Mail-Adresse unten. Die Daten auf deinem Handy kannst du selbst löschen, indem du die App-Daten entfernst oder die App löschst. Für die Absturzberichte bei Firebase veranlassen wir die Löschung. Für die Daten, für die Google selbst verantwortlich ist (Werbung, ML Kit), kannst du deine Rechte auch direkt bei Google geltend machen: policies.google.com/privacy.
Wohnst du in einem anderen Land, hast du zusätzlich die Rechte nach dem Datenschutzrecht dieses Landes, zum Beispiel nach dem brasilianischen Datenschutzgesetz (LGPD).
Du kannst dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren: in der Schweiz beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB), in der EU bei der Aufsichtsbehörde deines Wohnorts, in anderen Ländern bei der dort zuständigen Datenschutzbehörde, in Brasilien bei der ANPD.
Wohnst du im Vereinigten Königreich, gilt zusätzlich die UK GDPR. Du kannst dich zuerst bei uns beschweren (kontakt@tahirolabs.com). Wir bestätigen den Eingang innert 30 Tagen, prüfen die Beschwerde und teilen dir das Ergebnis ohne unnötige Verzögerung mit. Du kannst dich ausserdem beim Information Commissioner's Office (ICO) beschweren: ico.org.uk.
Wohnst du in Singapur, gilt zusätzlich der Personal Data Protection Act 2012 (PDPA). Du kannst Auskunft über deine Personendaten verlangen, die wir haben, und darüber, wie wir sie im letzten Jahr verwendet oder weitergegeben haben, sowie deren Berichtigung. Eine Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen; wir sagen dir dann, was das für die Nutzung bedeutet. Wir antworten innert 30 Tagen oder teilen dir innert dieser Frist mit, bis wann wir antworten können. Beschweren kannst du dich bei der Personal Data Protection Commission (PDPC, pdpc.gov.sg).
12. Kontakt
Für alle Datenschutzfragen, auch als Kontaktstelle nach dem brasilianischen LGPD (Encarregado): kontakt@tahirolabs.com
Datenschutzbeauftragter (Data Protection Officer) nach dem PDPA von Singapur: Mirza Tahirovic, kontakt@tahirolabs.com
13. Änderungen dieser Erklärung
Ändern wir diese Erklärung, veröffentlichen wir die neue Fassung auf dieser Seite und passen das Datum unter "Stand" an. Auf wesentliche Änderungen weisen wir zusätzlich oben auf dieser Seite hin, mindestens 30 Tage lang. Braucht eine Änderung deine Einwilligung, fragen wir dich in der App erneut.